04 Jan

Bamberger Judoka international stark in Berlin

Judo: Fünfmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze für die Veteranen und Jugend des Post SV Bamberg

Das Internationale Luftfahrt Masters Berlin am vergangenen Wochenende im Judo für Frauen und Männer über 30 Jahren und Jugend U18 war mit über 230 Teilnehmern aus 19 Ländern, darunter Starter aus Spanien, Österreich, Polen, Ukraine, Italien und Schweden hervorragend besetzt. Die sieben Starter des Post SV Bamberg konnten durchweg starke Leistungen abrufen und um die Medaillen mitkämpfen. Fünf Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille, sowie der erste Platz in der Mannschaftswertung der Damen war die Ausbeute am Ende des Tages.

Als erstes auf die Matte durfte Michaela Gehring (Ü45, -70kg), die ihren harten Auftaktkampf erst in der Verlängerung für sich entschied, um anschließend mit ihrem finalen Sieg über die Polin Jarosinski für die erste Medaille des Bamberger Teams sorgte. Dem in nichts nach stand Sylvia Wagner in der gleichen Altersklasse (-57kg), die mit der Schwedin Karlson kurzen Prozess machte und sich ebenfalls Gold sicherte. Auch Dieter Krusche (Ü50, -66kg) zog nach seinen Auftaksiegen über den Polen Pazgan und Rennhack unbeschadet ins Finale ein, welches er zwar durch Armhebel verlor aber sich Silber sicherte. Keinen Zweifel über seine Vormachtstellung in der Gewichtsklasse -90kg lies Theo Keppel aufkommen. Bis auf den Finalkampf konnte er alle Siege vorzeitig durch Fußfeger einfahren. Christian Klepper (Ü60, -73 kg), der erst spät zum Wettkapfjudo gefunden hatte, startete eindrucksvoll gegen den Italiener Lucantoni mit Fußfeger und konnte am Ende noch den zweiten Platz erzielen. Zeitgleich versuchte sich Michaela Gehring in der Altersklasse Ü30 durchzukämpfen. Hier zog sie bis ins Halbfinale ein und konnte sich nach einer Niederlage gegen Saul noch über Bronze freuen. Am späten Nachmittag war es Zeit für die U18. Mit Theresa und Marlene Gehring (-52kg bzw.-57kg) hatte der Post SV Bamberg gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Theresa startete gleich mit einem Blitzsieg über die Östreicherin Gilly. Etwas länger brauchte die Postlerin für Graf (Brackwede), wohingegen die Spanierin Berna ebenfallls nach wenigen Sekunden besiegt war und somit Gold sicher. Dem in nichts nach stand ihre Schwester Marlene. Zwar konnte sie erst im Golden Score die Östreicherin Pitschk bezwingen, machte aber dann mit Rikert (Berlin) kurzen Prozess und sicherte sie so Platz eins. Für ihre fünf Medaillien (viermal Gold, einmal Bronze) gab es zusätzlich noch den Pokal für den ersten Platz in der Mannschaftswertung der Frauen.